U14 I Jugendoberliga – Fazit zur Winterpause

Bisher gelang der U14 der PKF Titans Stuttgart noch kein Sieg in der höchsten Leistungsklasse Baden-Württembergs. Trotzdem ist der bisherige Saisonverlauf nicht als erfolglos einzustufen. Die Tatsache, dass sich das Team schon ein Jahr früher als geplant für die Oberliga qualifizieren konnte, war der gewünschte Turbo-Boost für die Spielerentwicklung. Die Hälfte des Kaders besteht aus dem jüngeren Jahrgang sowie einem U12-Spieler. Angesichts der starken Konkurrenz und den besseren Trainingsmöglichkeiten der gegnerischen Vereine in der Liga, war ohnehin nicht unbedingt mit vielen Siegen zu rechnen.

Die beiden größten Stützen des Teams bilden bisher die Co-Captains Paul und Lino (Jahrgang 2004), die in dieser Saison erstmals die Gelegenheit haben, sich auf höchstem Niveau zu beweisen. Dafür, dass sie letzte Saison noch in der Kreisliga aufliefen, spielen sie teilweise überragend und zeigen, das noch viel mehr in ihnen steckt. Den erweiterten Kern der Mannschaft bilden vor allem die jüngeren Spieler, die sich im Eiltempo an das Oberliga-Niveau gewöhnen. Diese übernehmen bereits viel Verantwortung auf dem Spielfeld und werden für die nächste Saison aufgebaut. Denn im Sommer 2018 ist die erneute Oberliga-Qualifikation das große Ziel der PKF Titans.

In den sechs absolvierten Spielen kam die Mannschaft außer bei der knappen 71:77 Niederlage nach Verlängerung in Kirchheim bislang nie auf Tuchfühlung an ihre Gegner heran. Zwar konnten in fast jeder Partie einzelne Spielviertel mit ausgeglichenem Ergebnis beendet werden, aber über längere Spielphasen konnte das Team das Niveau noch nicht hoch halten.
Dies liegt an mehreren Faktoren. Neben dem dünnen und noch unerfahrenen Spielerkader, sind Verletzungspech aber vor allem die aktuellen Trainingsbedingungen ausschlaggebend dafür, dass man bisher noch nicht besser mithalten konnte. Mit nur zwei Trainingseinheiten pro Woche kann momentan nicht mehr aus den durchaus vorhanden Mannschaftspotenzial herausgeholt werden. Die konkurrierenden Vereine trainieren drei bis fünfmal pro Woche. Seit rund zwei Monaten steht in einer Trainingshalle außerdem lediglich eine Korbanlage zur Verfügung, weil es die Stadt nicht schafft, eine defekte Anlage kurzfristig zu ersetzen )-:
Aber Jammern hilft nicht und das Team versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Die Moral in der Mannschaft stimmt, Motivation und Lernbereitschaft der Spieler bleiben hoch und die Coaches orientieren sich in der Bewertung der Leistungen nicht an Siegen und Niederlagen, sondern vor allem an den Entwicklungssprüngen der einzelnen Spieler. Was das angeht, gibt es schon viele kleine und ein paar grössere Erfolge zu verzeichnen. Im Training wird vor allem an der Verteidigung und den verschiedenen Grundtechniken gearbeitet. Da haben die Gegner den Titans einen großen Trainingsvorsprung voraus. In den Spielen schaffen es die Jungs bisher noch nicht, beim Rebound den nötigen Biss und Körpereinsatz konstant als Gruppe an den Tag zu legen. Gegen den hohen Verteidigungsdruck der Gegner leistet sich das Team außerdem noch zu viele Ballverluste. An diesen Dingen arbeiten die Jungs aber fleißig im Training. Eine definitive Erkenntnis der Saison ist, dass für die Oberliga mindestens drei wöchentliche Trainingseinheiten notwendig sind, um mithalten zu können. Mehr Training ist daher eine Grundbedingung für die nächste Saison, um für eine erneute Oberligaqualifikation gerüstet zu sein. Unter Berücksichtigung des hohen Spielniveaus der Gegner und den unterschiedlichen Rahmenbedingungen fällt das Zwischenfazit zur Winterpause insgesamt dennoch positiv aus.

Die PKF Titans Stuttgart drücken unserer U14 I weiterhin die Daumen und wünschen den Jungs für die Rückrunde den ein oder anderen Sieg. Go, Titans! Hard work pays off!